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München-Venedig - Packliste

Vier Wochen (oder länger?) mit dem Rucksack unterwegs sein bedeutet, sich im Vorfeld viele Gedanken darüber zu machen, was man in den Rucksack packt. Mein Ziel: der Rucksack soll nicht mehr als 10kg wiegen, ohne auf verschiedene Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. Obwohl ich seit Jahren die Ausrüstungsgegenstände auf Gewicht optimiert habe, ist es mir gelungen, noch einmal ein Kilogramm abzuspecken.

Alle Ausrüstungsgegenstände habe ich gewogen, in einer Datenbank gespeichert und mit einer Weboberfläche versehen. So kann ich vor jeder Tour meinen Rucksack virtuell ein- und auspacken. Aktuell bin ich bei knapp 10kg angekommen - mein Ziel ist erreicht.

Hier gehe ich auf einige Ausrüstungsgegenstände gezielt ein:

AusrüstungsgegenstandBemerkung
FotoHier ist abzuwägen zwischen Gewicht und Qualität. Meine Canon Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven ist mir zu schwer und die kleine Canon Ixus 95 nicht leistungsfähig genug. Ein Zoomobjektiv mit sehr großem Brennweitenbereich für die Spiegelreflexkamera gibt es nicht, eine Kompromisslösung hätte mindestens 500 Euro gekostet. Also habe ich mir eine Systemkamera mit 42-fach optischem Zoom zugelegt: Nikon Coolpix P510. Egal mit welcher Kamera man unterwegs ist, die Möglichkeiten der Kamera sollte man kennen. Für viele Bilder gibt es keine zweite Chance!
Ersatzakku für Nikon Coolpix P510 Ein Ersatzakku ist vollkommen ausreichend, da man in der Regel in jeder Unterkunft wieder aufladen kann. Wichtig: Ladegerät nicht vergessen.
Ladegerät für Nikon Coolpix P510Ganz wichtig, wenn man sich nicht auf ein paar Bilder beschränken möchte.
ZusatzspeicherkartenVor zwei Jahren war ich noch mit 3 x 8 GB unterwegs. Jetzt habe ich eine 32 GB SD Karte in der DigiCam, das reicht auch für Videosequenzen in FullHD Qualität.
Mini-Stativ mit SchraubklemmeHilfreich wenn man alleine unterwegs ist und auch einmal selbst auf das Bild möchte. Bleibt aus Gewichtsgründen zu Hause
Ladegerät mit USB KabelZum Laden von Handy und GPS Logger. Wichtig: Auf den richtigen USB Anschluss achten! Mein Handy besitzt einen micro USB Anschluss, der GPS Logger einen mini-B Stecker. Also benötige ich zwei USB Kabel. Ich nutze kurze, 30cm lange USB Kabel - wieder etwas Gewicht gespart.
GPS LoggerZugegebenermaßen bin ich etwas Technik verliebt und möchte den kompletten Weg mit einem GPS Logger aufzeichnen. Bisher habe ich dafür den Holux M-241 genutzt, der allerdings jeden Tag eine AA Batterie benötigt und nur ca. 130.000 Punkte aufzeichnen kann. Deshalb habe ich mir einen neuen GPS Logger (Columbus V-990) zugelegt, der mit einem Akku ausgestattet ist und mit einer Akku Ladung angeblich 22 Stunden aufzeichnet.
Kugelschreiber und ErsatzmineVersteht sich von selbst (für Notizen im Tagebuch, Postkarten schreiben, ...)
Stirnlampe Petzl Tikka und ErsatzbatterienAuch wenn inzwischen fast alle Hütten über eine Stromversorgung verfügen, mit der auch nachts Flure und Toiletten beleuchtet sind, sollte eine Stirnlampe nie im Rucksack fehlen. Die kleine Petzl Tikka bewährt sich bereits seit Jahren. Auf Ersatzbatterien verzichte ich (LED Lampen benötigen wenig Strom). Es ist ausreichend, vor dem Start neue, leistungsfähige Batterien einzulegen (z.B. Varta High Energy).
Schweizer TaschenmesserEin Allzwecktool, das in keinem Rucksack fehlen sollte. Ich packe in dieser Tour allerdings nur eine Mini Variante ein.
WäscheklammernEmpfehlenswert in Kombination mit einer Reepschnur, da Kleidungsstücke hin und wieder gewaschen werden müssen. 6 Wäscheklammern packe ich ein.
WasserflascheGehört immer in den Rucksack. Aus Erfahrung weiß ich, dass mir ein Liter am Tag reicht. Hier muss jeder seine individuellen Bedürfnisse berücksichtigen!
TeleskopstöckeSehr empfehlenswert um die Gelenke zu entlasten - vor allem bei Abstiegen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die alten dreiteiligen Lexi Stöcke oder die neuen, faltbaren Leki Micro Vario Carbon mitnehmen soll.
Regenüberzug RucksackUnwahrscheinlich, dass ich in vier Wochen nicht nass werde. Ein Überzug für den Rucksack muss auf jeden Fall sein, damit Ersatzkleidung, Schlafsack und weitere Ausrüstungsgegenstände geschützt werden.
RegenschirmFrüher in den Bergen verpöhnt, ist ein Regenschirm bei Bergwanderungen sehr sinnvoll. Ich habe mich für eine Modell entschieden, das mit dem Slogan "der leichteste Trekking Schirm der Welt" wirbt. Aus Glasfaser bestehend wiegt der Regenschirm nur knapp über 200g
Schlafsack Ein Hüttenschlafsack ist seit Jahren auf allen Alpenvereinshütten Pflicht. Das Standard Modell aus Baumwolle wiegt rund 400 Gramm, leichtere Modelle ca. 250 g und eine Variante aus Seide nur noch ca. 120 g. Seide ist allerdings nicht sehr robust und es besteht die Gefahr, dass das Material einreißt. Daher habe ich seit Jahren einen leichten Mumienschlafsack dabei, der allerdings ca. 1000 g wiegt. Das war mir für München-Venedig zu schwer und ich habe mir einen neuen Daunenschlafsack zugelegt, der weniger als 500 g wiegt.
BergschuheEiner der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Ich habe mich für einen Scarpa R-Evolution GTX Pro entschieden, nachdem die Sohlen meines La Sportiva Schuhes nicht mehr über ausreichend Profil verfügen. Eine neue Sohle mit Geröllschutz hätte mich über 140 Euro gekostet!
HüttenschuheDas ist eine Wissenschaft für sich. Was habe ich hier schon alles ausprobiert!
  • Kompletter Verzicht.
    Auf vielen Hütten stehen Hüttenschuhe zur Verfügung, aber wer öfters auf Hütten übernachtet, weiß, in welchem Zustand diese häufig sind.
  • Ersatzsocken. Wenn man sich nur in der Hütte aufhält durchaus denkbar, aber damit in den Waschraum oder in die Toilette?
  • Trekking Sandalen. Damit bin ich meistens unterwegs. Mein Teva Modell habe ich schon 15 Jahre und es eignet sich auch auf Wanderwegen. Mit über 600 Gramm ist mir die Schuhbekleidung aber zu schwer für diese Tour.
  • Crocs. Sieht man in den letzten Jahren sehr häufig. Nichts für mich.
  • Flip-Flops: sehr leicht, klein und auch für Waschräume geeignet, allerdings nur ohne Socken zu tragen.
  • Badesandalen: gleichen die Nachteile der Flip-Flops aus, eignen sich aber nur als reiner Hüttenschuh. Nicht gerade ansehlich, wenn man im Tal übernachtet.
Ich habe mich für ultraleichte Laufschuhe entschieden, die nicht einmal 200 g das Paar wiegen.
HosenIch packe vier Hosen ein:
  • Leichte Trekkinghose von Mammut
  • Regenüberhose - wenn es länger regnen sollte
  • Eine Hose für den Abend. Hier nehme ich die Kletterhose von Montura mit: bequem und leicht. Kann bei Bedarf auch die Trekkinghose ersetzen
  • Kurze Hose. Hosen, bei denen die Hosenbeine mit Reißverschlüssen abgemacht werden können, liegen mir nicht. Ich habe eine sehr leichte, kurze Hose von Millet dabei.
Lange UnterwäscheHabe ich im Gebirge oft dabei. In diesem Fall verzichte ich darauf, da ich bei Bedarf die Regenhose über die Trekkinghose ziehen kann.
Trekking SockenHier bin ich mir noch nicht ganz schlüssig, wie viele Paar ich mitnehmen werde.
MP3 PlayerIch bin alleine unterwegs und meine Lieblingsmusik im Ohr steigert den Genuss der Wanderung. der Apple iPos (altes Modell) ist sehr klein und leicht. Ladegerät nicht vergessen.
SonnenschutzDie Mitnahme versteht sich von selbst. Sonnencreme für die Haut und Pflegestift für die Lippen. Der Sonnenschutzfaktor sollte hoch gewählt werden und dem Hauttyp angepasst sein. Ich bin gut vorgebräunt und aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit Faktor 30 auskomme.
SicherheitsnadelHabe ich immer im Rucksack dabei.
MobiltelefonAus Sicherheitsgründen sollte immer ein Handy dabei sein, auch wenn man sich nicht darauf verlassen kann, dass es überall Empfang gibt. Ladegerät nicht vergessen!
BrillenputztücherEmpfehlenswert für Sonnenbrille und Lesebrille.
Erste-Hilfe TascheGehört für mich auch immer in den Rucksack
MedikamenteNur eine kleine Auswahl von Medikamenten hatte ich dabei:
  • Schmerztabletten (Aspirin Plus C und Paracetamol)
  • Halsschmerztabletten
  • Nasenspray
  • Aciclostad (gegen Lippenherpes)
  • Bepanthen Wund- und Heilsalbe für kleinere Verletzungen der Haut
  • Blasenpflaster
FruchtschnittenZwei 40g Fruchtschnitten als Reserve dabei. Das Angebot ist sehr vielfältig. Ich bevorzuge aktuell Fruchtschnitten von Alnatura (Banane trifft genau meinen Geschmack, DM Drogerie Markt, 0,95 Euro)
TeebeutelHatte ich früher immer dabei. Einen Liter Teewasser in der Hütte gekauft und eigene Teebeutel hineingehängt. Inzwischen unterstütze ich die Hüttenwirte und konsumiere, was auf den Hütten angeboten wird.
Dextro EnergenIst eigentlich auch immer im Rucksack. Hilft bei Leistungseinbrüchen.
WaschmittelDas bekannte "Rei in der Tube" nehme ich mit. An Waschtagen kommt man nicht vorbei. Einige Puristen empfehlen zum Auswaschen der Kleidung entweder normale Seife oder Duschgel. Im DM Drogerie Markt gibt es manchmal kleine 30ml Tuben.
UnterhemdenSeit Jahren trage ich als erste Schicht synthetische Sport-Unterhemden. Diese trocknen extrem schnell.
Wärmende SchichtenEine Fleece Weste und eine Fleece Jacke.
Handschuhe und MützeAuch im Sommer kann es kalt werden und Schneefall geben. Gehören auf jeden Fall in den Rucksack.
BiwaksackSinnvoll, aber aus Gewichtsgründen aus dem Rucksack verbannt. Im Notfall muss der leichte Daunenschlafsack reichen.
NotizbuchPraktische Größe: Vokabelheft 32 Blatt
Uhr mit HöhenmesserMein Suunto Vector bewährt sich seit Jahren

Die komplette Packliste

Und was fehlt?

... das werde ich nach meiner Tour berichten.