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Zwieselberg, Blomberg, Heiglkopf

Das Landhaus Benediktenhof hatten wir 2019 zufälligerweise auf der Suche nach einer Unterkunft über booking.com gefunden und waren so begeistert, dass wir unbedingt wiederkommen wollten. Bereits im November letzten Jahres gebucht, war es lange unklar, ob uns Corona nicht einen Strich durch die Rechnung machen würde. 10 Tage vor dem geplanten Kurzurlaub durften die Unterkünfte - mit den üblichen Hygiene- und Abstandsregeln - wieder öffnen. Glück gehabt!

Der Wetterbericht ist top. Ursprünglich war die Tutzinger Hütte (eventuell mit Gipfel Benediktenwand) geplant, aber mit ca. 4,5 Stunden Gehzeit zur Hütte (einfach) sicherlich etwas zu viel für die erste Bergtour des Jahres. Also folgen wir der Empfehlung des Hauses über Heiglkopf und Blomberg zum Blomberg Gasthaus zu wandern und auf dem Rückweg den Zwieselberg mitzunehmen. Wir laufen direkt von der Unterkunft los, nutzen also nicht den üblichen Parkplatz an der Waldherralm. Allerdings lässt die Beschilderung sehr zu wünschen übrig und die Karte im Maßstab 1:50 000 ist nicht detailliert genug. Ergebnis: wir landen zuerst auf dem Zwieselberg und steigen dann zum Blomberg Gasthaus ab. Rückblickend gesehen die bessere Variante.

Am Gasthaus Blomberg stehen wir am Eingang in der Schlange und müssen darauf warten, einen Platz zugewiesen zu bekommen. Corona lässt grüßen. Nach ein paar Minuten entscheiden wir uns für die Selbstbedienungsvariante. Eine Kleinigkeit zu Essen und ein Hopfen-Kaltgetränk heben die Stimmung, bevor wir uns auf den Rückweg begeben. Die Bergstation des Sesselliftes lassen wir links liegen und kommen an der Wackersberger Alm vorbei. Schade, dass wir kurz vorher schon Mittagspause gemacht haben. Die Lage und Aussicht auf der Alm sind um Längen besser. Am Blomberg Gipfelkreuz vorbei steigen wir ab, bevor es im Gegenanstieg zum Heiglkopf hinaufgeht. Auch hier haben wir eine herrliche Aussicht. Recht steil geht es auf einer Wiese bergab. Nach einer letzten Rast auf der Waldherralm bei einem Bier/Radler geht es zurück zu unserer Unterkunft. Das herrliche Wetter lädt noch zu einer Abkühlung im Naturteich ein.


18,6 km, Höhenmeter: 677m, Arzbach (671m), Zwieselberg (1348m)
rote Punkte: so hätten wir gehen müssen (über die Brücke), gelber Kreis: Gassenhofer Alm, roter Kreis: Zwieselberg 1348m, höchster Punkt, lila Rechteck: Schnaiter Alm
rotes Rechteck: Blomberg Haus, Mittagspause, lila Stern: Bergstation Sessellift, gelbes Rechteck: Wackersberger Alm, roter Stern: Blomberg, gelber Stern: Heiglkopf,
lila Kreis: Waldherralm.
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Gassenhofer Alm


Blick von der Gassenhofer Alm, von links: Buchstein, Roßstein (dazwischen liegt die Tegernseer Hütte), Guffertspitze, Großvenediger


Blick von der Gassenhofer Alm zum Zwieselberg


Ausblick vom Zwieselberg, von links: Leutascher Dreitorspitze, Hochwanner, Alpspitze, Zugspitze


Rast am Zwieselberg 1348 m


Blick zur Benediktenwand mit Gipfelkreuz (roter Strich), Tiefental Alm (gelber Kreis) und Tutzinger Hütte (roter Kreis)